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AKTUELLER SPIELPLAN

MEDEA: 21 GRAMM GOLD
Irgendwann zwischen 2.500 und 500 vor unserer Zeitrechnung, in den antiken Gefilden Griechenlands, entfaltet sich die Sage von Medea. Medea – die Frau, die ihre eigenen Kinder tötete, um ihrem Gatten Iason den tiefsten Schmerz zuzufügen. Ein Schmerz, der aus dem Verrat geboren wurde, als er sich in die Arme einer jüngeren Geliebten flüchtete.
Doch kann man diese Geschichte einfach so abtun? War Medea wirklich nur eine wahnsinnige Frau, die den Verstand verlor und in blinder Wut handelte? Oder verbirgt sich hinter der Fassade dieser Tragödie eine tiefere Wahrheit, die es zu entdecken gilt? Was ließ aus ihrer einst glühenden Liebe zu Iason einen gnadenlosen Hass erwachsen? Welche Rolle spielen die Götter in diesem Drama? Und wer sind eigentlich diese sagenumwobenen Argonauten?
Intrigen und Tragödien, toxische Männlichkeit und unstillbare Rache – all dies entfaltet sich vor dem Hintergrund brutaler Morde und hinterhältiger Totschläge. Und das alles wegen eines goldenen Widderfells? Eine Welt voller Konflikte, Leidenschaft und unvorhersehbarer Wendungen, in der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, zwischen Opfer und Täter verschwimmen.
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Nächste Aufführungen:
Sommer 2025
NESTER
Feminismus, Emanzipation und Femininität. Drei Begriffe, die in unserer Zeit, in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielen und immer wieder für Debatten, Demonstrationen und Veränderung sorgen. Das Ziel: Selbstbestimmte Gleichberechtigung.
Von außen betrachtet entwickeln sich Haltungen und Einstellungen, aber wie sieht es innen aus? Auch wenn das Verständnis für Chancengleichheit, Schubladendenken, Rollenverteilung, Ungerechtigkeit, Chauvinismus und Misogynie in der Öffentlichkeit einen stetigen Wandel unterliegt, sind die Mechanismen und Strukturen über Generationen so tief in uns verankert, dass man - auch wenn man es nicht möchte – nach diesen handelt. Das Bewusstsein für das Unbewusste schockiert immer wieder aufs Neue und stellt die Weiblichkeit, wie wir sie leben und dann doch in uns fühlen, in Frage.
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6.4. um 18 Uhr Stadthalle Erftstadt
​Karten erhältlich über Reservix.de


ES GEHT NICHT UM LIEBE
Jeder Mensch kennt sie, jeder will sie und jeder hat den starken
Wunsch sie zu spüren. Die Liebe. Aber was ist Liebe? Wie sehr
bestimmt sie unser Leben und was passiert mit den Lücken, die sie hinterlässt oder gar nicht erst füllt? Der Wunsch nach Nähe und Aufmerksamkeit legt eine Hülle aus fremdbestimmten Notwendigkeiten über das Gemüt. Unruhe und Einsamkeit fangen an das. Denken zu bestimmen und ein schwarzer Hund begleitet dich tagein tagaus. Oder geschieht alles andersrum und durch toxische Werte und Normen unserer Gesellschaft glauben wir, dass Liebe die Lösung für alles ist? Wie bedingt sich alles gegenseitig und wieso steht man so schnell Schulter an Schulter mit dem leeren Chaos aus Depressionen? Ist die Liebe ein unberechenbares, chaotisches Aufeinandertreffen von Hormonen und anderen unerklärlichen Verbindungen und Schwingungen, die wie verrückt auf- und miteinander reagieren, oder ist sie ein fragiles Konstrukt, das mehr oder weniger die Gesellschaft zusammenhält und mit kollateralen Schäden einhergeht, die fast jeder Mensch in Kauf nimmt, nur um etwas zu spüren?
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